RC-Files: Pimp my.. bashrc

Linux ist mächtig – das weiß jeder der sich etwas eingearbeitet hat. Viele der kleinen Feinheiten bleiben den meisten verborgen.
So auch die mächtige .bashrc-Datei, die in eurem home-Verzeichnis liegt und bei jedem Start der Konsole geladen wird. Sie ist eine von vielen RC-Dateien, die beim Start von Programmen oder dem System selbst ausgeführt werden.

Im folgenden findet ihr eine Liste mit bashrc-Befehlen sowie einem Kommentar, was diese bewirken:

# Ermöglich das Durchsuchen der Bash-History durch die Pfeiltasten
if [ -n "$PS1" ]; then
    bind '"\C-[[A": history-search-backward'
    bind '"\C-[[B": history-search-forward'
fi

# Ermöglicht, kleinere Schreibfehler bei einem cd zu ignorieren
shopt -s -q cdspell

# Schließt Dateien mit Punkten bei Bash-Expansions ein
shopt -s -q dotglob

# Ermöglicht ein erweitertes Pattern-Matching
shopt -s -q extglob

# Auto-Vervollständigt auch Hosts ( bei user@host )
shopt -s -q hostcomplete

# Auto-Vervollständigt case-insensitive
shopt -s -q nocaseglob

# Sucht im $PATH wenn die Hash-Suche von Bash nicht erfolgreich was
shopt -s -q checkhash

# Erlaubt fehlgeschlagene History-Einträge zu verändern
shopt -s -q histreedit

# Hängt die History an statt sie neu zu schreiben
shopt -s -q histappend

shopt -s -q cmdhist

# Checkt nach jedem Befehl die Konsolengröße und passt sie ggf. an
shopt -s -q checkwinsize

COMP_CONFIGURE_HINTS=1
COMP_TAR_INTERNAL_PATHS=1

# Ignoriert doppelte und leere Kommandos in der History
export HISTCONTROL=ignoreboth

# Ignoriert häufige Standardanweisungen, kann mit ":Befehl"
# erweitert werden
# Ignoriert außerdem doppelte Befehlseinträge
export HISTIGNORE="[   ]*:&:bg:fg:exit"

# Weist die Shell an, Befehle sofort in der Befehls-Chronik-Datei
# ~/.bash_history zu speichern, statt erst beim Logout
# Das macht das leben einfacher wenn man oft mit mehreren
# Konsolen arbeitet
export PROMPT_COMMAND="history -a"

# Eine globale Funktion für alle Entpack- und Dekomprimier-Arten
function extract()
{
     if [ -f $1 ] ; then
         case $1 in
             *.tar.bz2)   tar xvjf $1     ;;
             *.tar.gz)    tar xvzf $1     ;;
             *.bz2)       bunzip2 $1      ;;
             *.rar)       unrar x $1      ;;
             *.gz)        gunzip $1       ;;
             *.tar)       tar xvf $1      ;;
             *.tbz2)      tar xvjf $1     ;;
             *.tgz)       tar xvzf $1     ;;
             *.zip)       unzip $1        ;;
             *.Z)         uncompress $1   ;;
             *.7z)        7z x $1         ;;
             *)           echo "'$1' cannot be extracted via >extract<";;
         esac
     else
         echo "'$1' is not a valid file"
     fi
}

# Die folgenden Anweisungen sind Standard in Debian- und Ubuntu-
# Installationen - die Ausgabe von ls wird farbig gekennzeichnet
# und es werden für häufig benutzte ls-Kombinationen Aliase angelegt
export LS_OPTIONS='--color=auto'
eval "`dircolors`"
alias ls='ls $LS_OPTIONS'
alias ll='ls $LS_OPTIONS -l'
alias l='ls $LS_OPTIONS -lA'

# Diese Aliase helfen euch, Versehen wie "rm -r /*" zu vermeiden
alias rm='rm -i'
alias cp='cp -i'
alias mv='mv -i'

# Solche Aliase sparen euch Zeit, wenn ihr Dienste neustarten wollt
alias restart-apache="/etc/init.d/apache2 restart"

# Falls ihr öfters eure bashrc ändert sollte dieser Alias recht
# nützlich sein
alias reload='source ~/.bashrc'

  1. waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaassssssssssssssssssss?????? (musste ja von nem mädchen kommen, ne. … ha!)

      

  1. Noch keine TrackBacks.