- Warum Linux?
- Welche Distribution?
- Welchen Webserver sollte ich benutzen?
- Welche IDE ist die beste?
Warum Linux?
Grundsätzlich rate ich jedem zu Linux, aus ein paar einfachen Gründen:
Linux ist…
- OpenSource-Software und kostenlos
- weniger fehleranfällig als z.B. Windows
- stabil und sicher
- ein altes und trotzdem modernes Betriebssystem
Doch natürlich gibt es nicht “das Linux”. Es gibt die verschiedensten Distributionen für fast alle erdenklichen Prozessorarchitekturen. Es spielt keine Rolle ob man Linux auf seinem Heimrechner, seineer PlayStation 3 oder seinem Handy laufen lässt. Auf den meisten Routern laufen heute z.B. abgespeckte Versionen von Linux, welche über einen kleinen Webserver das Einstellungs-Panel zur Verfügung stellen.
Wärend der Zeit, in der ich Programmiert habe, habe ich eine ganze Weile auf Microsoft Betriebssystemen entwickelt( Windows XP und auch Windows 7), es gab jedoch immer wieder Probleme mit Kompatibilität, Skalierung und Konfiguration von einzelnen Komponenten. Es gibt zwar großartige Pakete wie xampp, jedoch bieten diese lange nicht die selben Möglichkeiten.
Welche Distribution soll ich also wählen?
Grundsätzlich ist das ersteinmal eine Geschmackssache, wer grafische Oberflächen mag, wird bei openSuse sicher eher zurechtkommen, da die meisten Systemkonfigurationen über die Systemeigene Software “Yast” vorgenommen werden, die selbst dann ein “Oberflächenfeeling” bietet, wenn man nur über eine SSH-Verbindung zugreift. Der bekannte Hoster 1&1 z.B. greift hierauf als Standardsystem zurück.
Ich persönlich kann auf eine grafische Oberfläche verzichten, da man auch über Text-Dateien die volle Kontrolle haben kann – wenn man weiß wie. Die meisten Anleitungen und Tutorials für Server greifen auf solche Konfigurationsdateien zu und lassen KDE, Gnome & Co. außen vor.
Meine Empfehlungen sind Debian und Ubuntu( welches selbst auf Debian aufbaut). Für meine Server benutze ich z.B. Debian Lenny, für meine Desktopumgebung Ubuntu Lucid Lynx. Grund dafür ist, das Debian zwar ein stabiles Server-Betriebssystem ist, jedoch in Sachen Desktop-Oberfläche etwas hinterherhinkt. Hier kommt Ubuntu ins Spiel – es baut auf Debian auf, bietet jedoch Problemlos auch eine Einbindung von Gnome( oder als “Kubuntu” mit KDE).
Wer übrigens Anwedungen für die Cloud schreiben möchte, bekommt mit der aktuellen Version von Ubuntu Server und der Installations-Option “Ubuntu Enterprise Cloud” sogar eine kostenlose Möglichkeit dafür. Mehr Informationen des auf Eucalyptus basierenden Systems gibt es auf der Seite von Ubuntu.
Welchen Webserver sollte ich benutzen?
Auch hier gibt es keine festen Regeln. Es gibt die verschiedensten Server für unterschiedliche Bedürfnisse. Eine lange Liste von Webservern gibt es in der englischen Wikipedia. Meine persönlichen Favouriten sind dabei die folgenden:
Apache 2
Der wahrscheinlich meistgenutzte Webserver ist der Apache 2. Es gibt ihn bereits in fertigen Paketen( wie dem Zend Server bzw. dem Zend Server CE) oder auch als Paket zur alleinigen installation. Unter Debian und Ubuntu reicht z.B.
sudo aptitude install apache2
um den kompletten Apache 2 Webserver inklusive aller notwendigen anderen Pakete zu installieren.
nginx
[gesprochen: Engine X] Ein weiterer Server den ich in letzter Zeit kennengelernt habe ist nginx. Nginx ist ein leichtgewichtiger Webserver, der alles mitbringt, was man im Allgemeinen braucht und trotzdem sehr Ressourcensparend ist. Ich benutze ihn z.B. als Webserver auf einem V-Server( ein Virtualisierte Server, welche sich Systemressourcen mit anderen V-Servern auf ein und der selben Hardware teilt) mit gerademal 512 MB RAM oder auch als Testserver auf verschiedenen Virtualboxes auf meinem Homeserver, womit ich einen kleinen Cluster simulieren kann.
Die Grundkonfiguration ist für den Anfang etwas komplizierter, besonders wenn man einen Apache gewohnt ist, wird jedoch auf dauer einfacher und geht bei mir mitlerweile sogar schneller als beim Apache.
Vorteil und gleichzeitig auch Nachteil ist, das man die bekannten “.htaccess”-Dateien nicht nutzen kann, da diese Apache-spezifisch sind. Meine Erfahrung hat jedoch gezeigt, das man hierauf auch verzichten kann, wenn man nicht gerade ein Webhoster ist, der den Usern die eigenen Konfigurationen per .htaccess erlauben möchte( wobei man hier sicherlich auch mit etwas Aufwand ein Webinterface schreiben könnte, was Regeln für den VHost übernimmt).
Das Seiten wie wordpress.com auf nginx setzen, lässt mich diesen Webserver auf jeden Fall als ernstzunehmende Konkurrenz für den Apachen sehen.
Welche IDE ist die beste?
Darauf gibt es ähnlich wie bei den vorhergehenden Fragen keine allgemeingültige Antwort – es kommt auf die Anforderungen an. Für einfache Skripte, welche für die Konsole geschrieben werden, reicht eigentlich schon ein einfacher Texteditor der Syntaxhighlighting unterstützt, für größere Projekte sollte man sich aber eine IDE aussuchen. Es gibt viele verschiedene IDE’s, Eclipse, Netbeans, phpDesigner oder auch das Zend Studio. Letztere sind meine Favoriten. Besonders Zend Studio ist wirklich großartig – vor allem in Kombination mit dem Zend Server.
Das Zend Studio hat dabei den Vorteil, das es viele Programme und Features schon integriert, wie z.B. UnitTests oder auch Code Tracing.
phpDesigner dagegen ist eine etwas schlankere IDE, die ich für kleinere Projekte nutze oder wenn ich Plugins und Erweiterungen für z.B. bestehende CMS wie Joomla schreibe. Dafür ist der phpDesigner vollkommen ausreichend und man kommt schnell zu den gewünschten Ergebnissen.
Wenn ihr euch über die beiden IDEs informieren wollt findet ihr entsprechende Dokumente und Testversionen auf der Seite von Zend sowie der Seite von MPSOFTWARE
Warum Linux?
Welche Distribution?
Welchen Webserver sollte ich benutzen?
Welche IDE ist die beste?
Warum Linux?
Grundsätzlich rate ich jedem zu Linux, aus ein paar einfachen Gründen:
Linux ist...
OpenSource-Software und kostenlos
weniger fehleranfällig als z.B. Windows
stabil und sicher
ein altes und trotzdem modernes Betriebssystem
Doch natürlich gibt es nicht "das Linux". Es gibt die verschiedensten Distributionen für fast alle erdenklichen Prozessorarchitekturen. Es spielt keine Rolle ob man Linux auf seinem Heimrechner, seineer PlayStation 3 oder seinem Handy laufen lässt. Auf den meisten Routern laufen heute z.B. abgespeckte Versionen von Linux, welche über einen kleinen Webserver das Einstellungs-Panel zur Verfügung stellen.
Wärend der Zeit, in der ich Programmiert habe, habe ich eine ganze Weile auf Microsoft Betriebssystemen entwickelt( Windows XP und auch Windows 7), es gab jedoch immer wieder Probleme mit Kompatibilität, Skalierung und Konfiguration von einzelnen Komponenten. Es gibt zwar großartige Pakete wie xampp, jedoch bieten diese lange nicht die selben Möglichkeiten.
Welche Distribution soll ich also wählen?
Grundsätzlich ist das ersteinmal eine Geschmackssache, wer grafische Oberflächen mag, wird bei openSuse sicher eher zurechtkommen, da die meisten Systemkonfigurationen über die Systemeigene Software "Yast" vorgenommen werden, die selbst dann ein "Oberflächenfeeling" bietet, wenn man nur über eine SSH-Verbindung zugreift. Der bekannte Hoster 1&1 z.B. greift hierauf als Standardsystem zurück.
Ich persönlich kann auf eine grafische Oberfläche verzichten, da man auch über Text-Dateien die volle Kontrolle haben kann - wenn man weiß wie. Die meisten Anleitungen und Tutorials für Server greifen auf solche Konfigurationsdateien zu und lassen KDE, Gnome & Co. außen vor.
Meine Empfehlungen sind Debian und Ubuntu( welches selbst auf Debian aufbaut). Für meine Server benutze ich z.B. Debian Lenny, für meine Desktopumgebung Ubuntu Lucid Lynx. Grund dafür ist, das Debian zwar ein stabiles Server-Betriebssystem ist, jedoch in Sachen Desktop-Oberfläche etwas hinterherhinkt. Hier kommt Ubuntu ins Spiel - es baut auf Debian auf, bietet jedoch Problemlos auch eine Einbindung von Gnome( oder als "Kubuntu" mit KDE).
Wer übrigens Anwedungen für die Cloud schreiben möchte, bekommt mit der aktuellen Version von Ubuntu Server und der Installations-Option "Ubuntu Enterprise Cloud" sogar eine kostenlose Möglichkeit dafür. Mehr Informationen des auf Eucalyptus basierenden Systems gibt es auf der Seite von Ubuntu.
Welchen Webserver sollte ich benutzen?
Auch hier gibt es keine festen Regeln. Es gibt die verschiedensten Server für unterschiedliche Bedürfnisse. Eine lange Liste von Webservern gibt es in der englischen Wikipedia. Meine persönlichen Favouriten sind dabei die folgenden:
Apache 2
Der wahrscheinlich meistgenutzte Webserver ist der Apache 2. Es gibt ihn bereits in fertigen Paketen( wie dem Zend Server bzw. dem Zend Server CE) oder auch als Paket zur alleinigen installation. Unter Debian und Ubuntu reicht z.B.
sudo aptitude install apache2
um den kompletten Apache 2 Webserver inklusive aller notwendigen anderen Pakete zu installieren.
nginx
[gesprochen: Engine X] Ein weiterer Server den ich in letzter Zeit kennengelernt habe ist nginx. Nginx ist ein leichtgewichtiger Webserver, der alles mitbringt, was man im Allgemeinen braucht und trotzdem sehr Ressourcensparend ist. Ich benutze ihn z.B. als Webserver auf einem V-Server( ein Virtualisierte Server, welche sich Systemressourcen mit anderen V-Servern auf ein und der selben Hardware teilt) mit gerademal 512 MB RAM oder auch als Testserver auf verschiedenen Virtualboxes auf meinem Homeserver, womit ich einen kleinen Cluster simulieren kann.
Die Grundkonfiguration ist für den Anfang etwas komplizierter, besonders wenn man einen Apache gewohnt ist, wird jedoch auf dauer einfacher und geht bei mir mitlerweile sogar schneller als beim Apache.
Vorteil und gleichzeitig auch Nachteil ist, das man die bekannten ".htaccess"-Dateien nicht nutzen kann, da diese Apache-spezifisch sind. Meine Erfahrung hat jedoch gezeigt, das man hierauf auch verzichten kann, wenn man nicht gerade ein Webhoster ist, der den Usern die eigenen Konfigurationen per .htaccess erlauben möchte( wobei man hier sicherlich auch mit etwas Aufwand ein Webinterface schreiben könnte, was Regeln für den VHost übernimmt).
Das Seiten wie wordpress.com auf nginx setzen, lässt mich diesen Webserver auf jeden Fall als ernstzunehmende Konkurrenz für den Apachen sehen.
Welche IDE ist die beste?
Darauf gibt es ähnlich wie bei den vorhergehenden Fragen keine allgemeingültige Antwort - es kommt auf die Anforderungen an. Für einfache Skripte, welche für die Konsole geschrieben werden, reicht eigentlich schon ein einfacher Texteditor der Syntaxhighlighting unterstützt, für größere Projekte sollte man sich aber eine IDE aussuchen. Es gibt viele verschiedene IDE's, Eclipse, Netbeans, phpDesigner oder auch das Zend Studio. Letztere sind meine Favoriten. Besonders Zend Studio ist wirklich großartig - vor allem in Kombination mit dem Zend Server.
Das Zend Studio hat dabei den Vorteil, das es viele Programme und Features schon integriert, wie z.B. UnitTests oder auch Code Tracing.
phpDesigner dagegen ist eine etwas schlankere IDE, die ich für kleinere Projekte nutze oder wenn ich Plugins und Erweiterungen für z.B. bestehende CMS wie Joomla schreibe. Dafür ist der phpDesigner vollkommen ausreichend und man kommt schnell zu den gewünschten Ergebnissen.
Wenn ihr euch über die beiden IDEs informieren wollt findet ihr entsprechende Dokumente und Testversionen auf der Seite von Zend sowie der Seite von MPSOFTWARE
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